IT Experten im Austausch 

IT-Haftpflichtversicherung = Berufshaftpflichtversicherung für IT-Dienstleister

iT-haftpflicht.Versicherung, das Versicherungsportal zur Absicherung der beruflichen Risiken für alle Berufe in der IT-Branche, ob als Freelancer oder als mittelständisches IT-Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern, bietet spezielle IT Haftpflicht Versicherungslösungen, die genau auf die Bedarfssituation des spezifischen Tätigkeitsfeldes zugeschnitten sind.

Die IT-Haftpflichtversicherung besteht aus einer Berufshaftpflichtversicherung zur Absicherung von Vermögensschäden und einer Betriebshaftpflicht- bzw. Bürohaftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden.

Mit einer ergänzenden Cyber- und Datenversicherung sowie der Equipment-Versicherung für Ihre beruflichen, stationären und mobilen Ausstattungsgegenstände können Sie den Versicherungsschutz bei Bedarf komplettieren.

Mit dem Know How als Versicherungsmakler seit 1990 haben wir uns 2004 mit dem Versicherungsportal KuV24.de auf das Thema IT-Haftpflicht spezialisiert und waren damals der erste Anbieter, bei dem diese Versicherung ohne Medienbruch online abschließbar war.

Stets sind wir bemüht, optimale Lösungen im Bereich IT Versicherung zu Ihrem finanziellen Schutz zu finden und anzubieten, um allen individuellen Anforderungen der Absicherung Ihrer beruflichen Risiken als IT-Dienstleister gerecht zu werden.

Die rechtlich relevanten Informationen über unser Unternehmen finden Sie in der Erstinformation nach § 15 der Verordnung über die Versicherungsvermittlung und -beratung (VersVermV).

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Bisherige Leistungsprofile der IT-Haftpflichtversicherung

Die folgenden Leistungskritierien sind längst unverzichtbarer Standard für eine bedarfsgerechte IT-Haftpflichtversicherung:

  • Kombination aus Vermögensschaden- und Büro- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung
  • weltweiter Versicherungsschutz
  • All-Risk-Deckung, d.h. alle IT-Tätigkeiten sind mitversichert
  • Rechteverletzungen, z.B. Urheber-, Marken- und Wettbewerbsrechtsverletzungen sind versichert
  • Sofortiger Versicherungsschutz möglich
  • Umfangreiche Eigenschadenversicherung
  • weitere Leistungen...
zum iT-haftpflicht Leistungsvergleich

Neue Qualitätsmerkmale von IT-Haftpflichtlösungen

Bedürfnisse und Wünsche der Versicherungskunden ändern sich mit der Zeit:

Die Nachfrage der einen fordert Service - Qualität - Kompetenz

  • flexible "Rundum-Sorglos-Pakete"
    - Komplett-Lösungen mit optionalen Zusatzbausteinen
 ... und die anderen legen vor allem Wert auf langfristig zukunftssicheren Versicherungsschutz durch
  • BEST-LEISTUNGS-GARANTIE gegenüber allen Mitbewerbern am deutschen Versicherungsmarkt
  • INNOVATIONSKLAUSEL für künftige Versicherungsbedingungswerke
  • JEDE IT-TYPISCHE TÄTIGKEIT VERSICHERBAR (keine Antragsfragen nach ausgeübten Tätigkeiten)

Welches Anforderungsprofil haben Sie? Bei uns können Sie beides bekommen! Deshalb haben Sie hier die Wahl!

zum iT-haftpflicht BEITRAGSRECHNER

Das IT-Haftpflichtrisiko - differenzierte Anforderungen erfordern Alternativangebote

2004 gestartet als KuV24.de mit der Hiscox als lange Zeit unangefochtenem Pionier in diesem Marktsegment, die wir - seit jeher loyal - bis heute wertschätzen, ist nun die Zeit gekommen, Ihnen hier bei iT-haftpflicht.Versicherung die Auswahl aus mehreren Anbietern zu geben...

... und Sie bei der Auswahl der für Sie passenden Versicherungslösung zu unterstützen.

IT-Versicherungslösungen - individuell bedarfsgerecht

IT-Haftpflicht Vergleich der leistungsstärksten Anbieter

Als Versicherungsmakler mit bald 30-jähriger Berufserfahrung haben wir den Markt der Angebote von IT-Haftpflichtversicherungen seit 2004 kontinuierlich analysiert, geprüft und verglichen.

Dabei ist uns Transparenz sehr wichtig! Vertrauen ist gut - Vertrauen mit Kontrollmöglichkeit  ist nach unserem Verständnis besser!

Deshalb bieten wir Ihnen hier die Möglichkeit, selbst die Qualität der IT-Haftpflicht-Tarife anhand von über 50 Kritierien selbst im Detail zu vergleichen.

Wir haben die Versicherungsbedingungen der Angebote zu jedem der einzelnen Kriterien im Wortlaut einander gegenüber gestellt und als Detailvergleich für Sie online gestellt, damit Sie die Unterschiede selbst prüfen können.

Wenn Sie sich jedoch lieber einfach und schnell einen Überblick verschaffen wollen, welche Leistungen in den Versicherungstarifen der iT-haftpflicht-Versicherer geboten werden, haben wir den detaillierten Versicherungsvergleich mit den wörtlich zitierten Versicherungsbedingungen (mit Quellenangaben) für Sie zu einer Vergleichstabelle mit Icons und Kurztexten verdichtet:

zur übersichtlichen IT-Haftpflicht-VERGLEICHSTABELLE

VERGLEICHSÜBERSICHT von IT-Haftpflichtversicherungen

Damit Sie sich einfach und schnell einen Überblick verschaffen können, welche Leistungen zur Absicherung Ihrer beruflichen Risiken in den Versicherungstarifen der von uns online angebotenen iT-haftpflicht-Versicherer geboten werden, haben wir den detaillierten Versicherungsvergleich mit den wörtlich zitierten Versicherungsbedingungen (mit Quellenangaben) hier zu einem Vergleich mit Icons und Kurztexten verdichtet aufbereitet.

Die Bedeutung der Symbole:

Kriterium ERFÜLLT   Kriterium ERFÜLLT     Kriterium TEILWEISE ERFÜLLT   TEILWEISE ERFÜLLT     Kriterium NICHT ERFÜLLT   NICHT ERFÜLLT     Kriterium OPTIONAL MITVERSICHERBAR (Mehrbeitrag)   OPTIONAL MITVERSICHERBAR (Mehrbeitrag)     

k.A.    keine Angabe hierzu in den Versicherungsbedingungen

Hinweise:

  • Sofern eine Leistung nur optional gegen Mehrbeitrag mitversicherbar (Kriterium OPTIONAL MITVERSICHERBAR (Mehrbeitrag)) ist, kann hier keine Aussage darüber getroffen werden, ob das kriterium dann ggf. voll (Kriterium ERFÜLLT) oder nur teilweise (Kriterium TEILWEISE ERFÜLLT) erfüllt wird
  • Ist ein Kriterium nur teilweise (Kriterium TEILWEISE ERFÜLLT) erfüllt, kann dies bedeuten, dass die Leistung durch eine Entschädigungsgrenze (Sublimit) begrenzt ist
StarStone
iT-haftpflicht.Versicherung by StarStone 03/2019
Hiscox
Net IT by Hiscox 01/2019
MARKEL
Markel Pro IT 04.2019
Jahresbeitrag Musterkunde 499,80 € 654,50 € 838,95 €
Maximierung (pro Jahr) 3-fach 3-fach 3-fach
Vermögensschäden - Selbstbehalt 200 € 250 € 250 €
max.Versicherungssumme - Vermögenschäden 5.000.000 € 3.000.000 € 3.000.000 €
Nachhaftung bei dauerhafter Aufgabe der versicherten Tätigkeiten unbegrenzt 5 Jahre 5 Jahre
Nachmeldung nach Vertragsbeendigung unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
Subsidiäre Rückwärtsversicherung bei Bestehen eines Vorvertrags Kriterium ERFÜLLT Kriterium ERFÜLLT Kriterium ERFÜLLT
Rückwärtsversicherung ohne Bestehen eines Vorvertrages 12 Monate 6 Monate 6 Monate (Start-ups 12 Mon.)
Verzichtet der Versicherer im Antrag auf Fragen nach bestimmten Tätigkeitsfeldern? Kriterium ERFÜLLT Kriterium NICHT ERFÜLLT Kriterium NICHT ERFÜLLT
​Besteht uneingeschränkt weltweiter Versicherungsschutz? Kriterium ERFÜLLT Kriterium ERFÜLLT Kriterium ERFÜLLT
Einschränkungen USA / Kanada Kriterium TEILWEISE ERFÜLLT Kriterium TEILWEISE ERFÜLLT Kriterium TEILWEISE ERFÜLLT
Innovationsklausel für künftige Bedingungswerke Kriterium ERFÜLLT Kriterium NICHT ERFÜLLT Kriterium ERFÜLLT
Best-Leistungs-Garantie gegenüber Mitbewerbern Kriterium ERFÜLLT Kriterium NICHT ERFÜLLT Kriterium NICHT ERFÜLLT
Datenschutzbeauftragten-Tätigkeit Kriterium ERFÜLLT Kriterium ERFÜLLT Kriterium ERFÜLLT
IT-Gutachter- / Sachverständigen-Tätigkeiten Kriterium ERFÜLLT k.A. Kriterium ERFÜLLT
Tätigkeit als Autor, Dozent, Publizist, Blogger oder Influencer Kriterium ERFÜLLT k.A. k.A.
ITK Ingenieurdienstleistungen Kriterium ERFÜLLT Kriterium NICHT ERFÜLLT Kriterium NICHT ERFÜLLT
nicht IT-typische Nebentätigkeiten 20 % der Gesamttätigkeit k.A. k.A.
Tätigkeiten des Geschäftsführers außerhalb des versicherten Unternehmens Kriterium ERFÜLLT Kriterium NICHT ERFÜLLT Kriterium ERFÜLLT
Interimsmanagement Kriterium ERFÜLLT k.A. Kriterium ERFÜLLT
D&O Außenhaftung f. Geschäftsführer / Vorstand (GmbH / AG) Kriterium ERFÜLLT Kriterium NICHT ERFÜLLT Kriterium OPTIONAL MITVERSICHERBAR (Mehrbeitrag)
gesetzliche Haftung Kriterium ERFÜLLT Kriterium ERFÜLLT Kriterium ERFÜLLT
öffentlich-rechtliche Haftung Kriterium ERFÜLLT k.A. Kriterium ERFÜLLT
Vertragliche Haftung Kriterium ERFÜLLT Kriterium ERFÜLLT Kriterium ERFÜLLT
verschuldens-unabhängige Haftung Kriterium ERFÜLLT Kriterium ERFÜLLT Kriterium ERFÜLLT
Verzögerungsschäden Kriterium ERFÜLLT Kriterium ERFÜLLT Kriterium ERFÜLLT
Veröffentlichungsrisiken / Abmahnkosten Kriterium ERFÜLLT Kriterium ERFÜLLT Kriterium ERFÜLLT
Persönlichkeitsrechtsverletzungen Kriterium ERFÜLLT Kriterium ERFÜLLT Kriterium ERFÜLLT
Patentrechtsverletzungen Kriterium ERFÜLLT Kriterium OPTIONAL MITVERSICHERBAR (Mehrbeitrag) Kriterium TEILWEISE ERFÜLLT
Pauschalierter Schadenersatz Kriterium ERFÜLLT Kriterium ERFÜLLT Kriterium ERFÜLLT
Vertragsstrafen (Datenschutz / Geheimhaltung / Wettbewerbsverbote) Kriterium ERFÜLLT Kriterium TEILWEISE ERFÜLLT Kriterium ERFÜLLT
Haftung wegen Daten- und Cyber-Drittschäden Kriterium ERFÜLLT Kriterium OPTIONAL MITVERSICHERBAR (Mehrbeitrag) Kriterium ERFÜLLT
Ersatz von Akten, Schriftstücken und sonstigen beweglichen Sachen zur Auftragserledigung Kriterium ERFÜLLT Kriterium ERFÜLLT k.A.
Obhutschäden / Schäden an gemieteten beweglichen Sachen Kriterium ERFÜLLT Kriterium OPTIONAL MITVERSICHERBAR (Mehrbeitrag) Kriterium OPTIONAL MITVERSICHERBAR (Mehrbeitrag)
Bearbeitungsschäden Kriterium ERFÜLLT Kriterium OPTIONAL MITVERSICHERBAR (Mehrbeitrag) Kriterium OPTIONAL MITVERSICHERBAR (Mehrbeitrag)
Be- und Entladeschäden Kriterium ERFÜLLT Kriterium OPTIONAL MITVERSICHERBAR (Mehrbeitrag) Kriterium OPTIONAL MITVERSICHERBAR (Mehrbeitrag)
Eigenschäden: Keyman Cover Kriterium ERFÜLLT Kriterium OPTIONAL MITVERSICHERBAR (Mehrbeitrag) Kriterium OPTIONAL MITVERSICHERBAR (Mehrbeitrag)
Eigenschaden: Verlust von Arbeitsunterlagen Kriterium ERFÜLLT Kriterium OPTIONAL MITVERSICHERBAR (Mehrbeitrag) Kriterium TEILWEISE ERFÜLLT
Eigenschäden: Reputationsschäden Kriterium ERFÜLLT Kriterium OPTIONAL MITVERSICHERBAR (Mehrbeitrag) Kriterium TEILWEISE ERFÜLLT
Eigenschäden: Projektkosten / Honorarersatz Kriterium ERFÜLLT Kriterium OPTIONAL MITVERSICHERBAR (Mehrbeitrag) Kriterium TEILWEISE ERFÜLLT
Eigenschäden: Vertrauenschäden durch mitversicherte Personen (Vorsatz) Kriterium ERFÜLLT Kriterium OPTIONAL MITVERSICHERBAR (Mehrbeitrag) Kriterium TEILWEISE ERFÜLLT
Eigenschäden: durch mitversicherte Personen (fahrlässig) Kriterium ERFÜLLT Kriterium NICHT ERFÜLLT Kriterium OPTIONAL MITVERSICHERBAR (Mehrbeitrag)
Eigenschäden: Betrug durch Dritte /Social Engineering Kriterium ERFÜLLT k.A. Kriterium TEILWEISE ERFÜLLT
Eigenschäden: Veränderung / Blockierung / Zerstörung eigener Website Kriterium ERFÜLLT Kriterium OPTIONAL MITVERSICHERBAR (Mehrbeitrag) Kriterium TEILWEISE ERFÜLLT
Eigenschäden: Bußgelder / Entschädigungen mit Strafcharakter im Ausland (Datenrechtsverletzungen) Kriterium ERFÜLLT Kriterium OPTIONAL MITVERSICHERBAR (Mehrbeitrag) Kriterium TEILWEISE ERFÜLLT
Eigenschäden: Kosten strafrechtlicher Verteidigung Kriterium ERFÜLLT Kriterium OPTIONAL MITVERSICHERBAR (Mehrbeitrag) Kriterium TEILWEISE ERFÜLLT
Eigenschäden: Kostenersatz bei Insolvenzanfechtungen Kriterium ERFÜLLT Kriterium OPTIONAL MITVERSICHERBAR (Mehrbeitrag) Kriterium TEILWEISE ERFÜLLT
Rechtsschutz über die Schadenabwehr hinaus Kriterium ERFÜLLT Kriterium NICHT ERFÜLLT Kriterium ERFÜLLT
Online-Forderungsmanagement Kriterium ERFÜLLT Kriterium NICHT ERFÜLLT Kriterium ERFÜLLT

Individueller BEITRAGSVERGLEICH zur IT-Haftpflichtversicherung

Der standardisierte Beitragsvergleich für einen Musterkunden (IT-Dienstleister / Software-Entwickler mit einem Jahresumsatz von 150.000 €), den Sie in der Vergleichsübersicht unten sehen, kann Ihnen nur einen groben Überblick über die Versicherungsbeiträge der einzelnen Anbieter bei einem beispielhaft definierten Versicherungsumfang verschaffen.

Viel interessanter aber ist für Sie der individuelle Beitragsvergleich auf Basis des für Sie bedarfsgerechten Versicherungsschutzes, den Sie in unserem Beitragsrechner selbst nach Ihren Vorstellungen oder dem Anforderungsprofil eines Auftraggebers konfigurieren können.

zu Ihrem individuellen BEITRAGSVERGLEICH

Banner Wussten Sie schon? 

Was sind die wesentlichen Merkmale und Qualitätskriterien einer IT-Haftpflichtversicherung?

Was ist eigentlich eine IT-Haftpflichtversicherung? Viele Begriffe führen beim Laien zur Verwirrung und es ist uns wichtig, Ihnen die Fachbegriffe und häufig auftretende Fragen verständlich zu erklären:

Weil es am Versicherungsmarkt noch keine einheitliche Definition des Versicherungsumfangs für den Begriff IT-Haftpflichtversicherung gibt, ist es besonders wichtig, den gebotenen Versicherungsumfang genau zu analysieren.

Generell sollte die IT-Haftpflichtversicherung speziell auf die Risikosituation in der EDV-Branche zugeschnitten sein. In der Praxis wird dem IT-Experten jedoch oft nur eine Bürohaftpflichtversicherung oder eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung fälschlich als "IT-Haftpflicht" deklariert angeboten.

Die Bürohaftpflichtversicherung deckt jedoch nur das sogenannte Betriebsstättenrisiko eines kaufmännischen Betriebes ab und ist deshalb keinesfalls geeignet, das berufsspezifische Risiko des IT-Freelancers oder des Telekommunikations- oder IT-Unternehmen abzusichern.

Bei einer reinen Vermögensschadenhaftpflichtversicherung hingegen fehlt die Absicherung von Personen- und Sachschäden sowie die Abdeckung des Betriebsstättenrisikos.

Eine IT-Haftpflichtversicherung sollte mindestens folgende Bausteine beinhalten, um alle IT-typischen Risiken abzudecken:

  • Betriebs- bzw. Berufshaftpflichtversicherung inklusive Bürohaftpflicht (Betriebsstättenrisiko)
  • Vermögensschadenversicherung
  • Produkthaftpflichtversicherung für Folgeschäden
  • Eigenschäden

Der Begriff IT-Haftpflicht ist erst seit ein paar Jahren geläufig und soll der besonderen Ausrichtung des Haftpflichtvertrages auf den Bedarf der IT-Branche Rechnung tragen. Beim Abschluss der IT-Haftpflichtversicherung ist darauf zu achten, dass es am Versicherungsmarkt noch keine einheitliche Definition des Versicherungsumfangs und keine klare Abgrenzung zu verwandten Vertragsarten wie Betriebshaftpflicht-, Vermögensschadenhaftpflicht- sowie Bürohaftpflichtversicherung gibt.
Da die IT-Haftpflichtversicherung größtenteils aus bereits bestehenden Betriebshaftpflichtprodukten oder aus vorhandenen Vermögensschadenprodukten entwickelt wurde, gehört sie zwar prinzipiell zu dieser Art Haftpflichtversicherungen, jedoch bieten diese originären Verträge erhebliche Lücken in ihrem Bedingungswerk.


So werden z.B. reine Bürohaftpflichtversicherungen oder Vermögensschadenhaftpflichtversicherungen fälschlich als "IT-Haftpflicht" deklariert.


Jedoch deckt die Bürohaftpflicht nur das Betriebsstättenrisiko eines kaufmännischen Betriebes ab und ist deshalb keinesfalls geeignet, das berufsspezifische Risiko des IT-Freiberuflers abzusichern.
Bei der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung wird nur der reine Vermögensschäden abgedeckt. Personen- und Sachschäden bleiben hier unberücksichtigt. Vermögensschadendeckungen kommen insbesondere bei Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Finanzdienstleister vor. Für diese Berufszweige gilt oft eine Pflichtversicherung.

Unter Versicherungssummen versteht man die Versicherungssummen eines Haftpflicht-Versicherungsvertrags, die maximal je Schadenereignis zur Verfügung stehen. Der Begriff Versicherungssummen bedeutet, dass im Schadenfall nicht die komplette Summe, sondern nur in Höhe des Schadens Ersatz geleistet wird.

Üblicherweise werden für Personen- und Sachschäden sowie bei manchen Verträgen auch für Vermögensschäden die Versicherungssummen einzeln ausgewiesen oder es steht eine pauschale Versicherungssumme für alle Schäden zur Verfügung.

Die Versicherungssummen stehen grundsätzlich je Schadenfall zur Verfügung, die Gesamtleistung des Versicherers für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres wird jedoch meistens auf das Doppelte der Versicherungssumme begrenzt (sogenannte Maximierung). Bei manchen Haftpflichtversicherungen steht die Versicherungssumme jedoch nur einmal pro Versicherungsjahr zur Verfügung, z.B. in der Umwelt-Haftpflichtversicherung.

Durch das Prinzip der "offenen Deckung" sind generell alle IT-Tätigkeiten und IT-Dienstleistungen incl. der dazugehörigen Nebenrisiken automatisch und ohne abschließende Aufzählung versichert, die nicht explizit ausgeschlossen sind.

Eine Änderung der IT-Tätigkeit oder ein zusätzliches neues Tätigkeitsgebiet muss dem Versicherer nicht mitgeteilt werden.

Ohne Mehrbeitrag sind auch die zusätzlichen Tätigkeiten aus dem Neben risiko als Unternehmens- und Personalberatung sowie aus Medienagenturdienstleistungen automatisch mitversichert.

Bei pauschalen (im Ganzen zu wertenden) Versicherungssummen werden bei einem Schaden die Leistungen für die einzelnen Versicherungsarten zusammengefasst. 
Das heißt, dass die maximale Versicherungsleistung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden zusammen auf die Höhe der ausgewiesenen Versicherungssumme beschränkt ist.

Grundsätzlich stehen die vereinbarten Versicherungssummen je Schadenfall zur Verfügung. Die Gesamtleistung des Versicherers für ALLE Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres wird jedoch meistens auf das Doppelte der Versicherungssumme begrenzt (sogenannte 2-fache Maximierung).

Beispiel: die vereinbarte Versicherungssumme lautet auf 3.000.000 EURO (2-fach maximiert)
Dann zahlt der Versicherer pro Schaden max. 3.000.000 EURO. Für alle Schäden eines (Versicherungs-) Jahres zahlt er jedoch maximal 6.000.000 EURO.

Die Jahreshöchstleistung wird durch die Multiplikation der vereinbarten Maximierung mit der ausgewählten Versicherungssumme berechnet.

Die Versicherungsbedingungen unterscheiden verschiedene Schadenarten, für die meist unterschiedliche Versicherungssummen vereinbart sind. Deshalb ist es wichtig, die Unterschiede zu kennen:

Personenschaden:

Die Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Haftpflichtversicherung (AHB) definieren einen Personenschaden als ein Schadenereignis, das den Tod, die Verletzung oder Gesundheitsschädigung von Menschen zur Folge hat.

Der Tod ist durch den Eintritt des Hirntodes, das bedeutet den nicht rückgängig zu machenden Funktionsausfall des Gehirns, definiert.

Ein von Außen kommender Eingriff in die körperliche Unversehrtheit wird als Körperverletzung bezeichnet. Eine Gesundheitsschädigung liegt vor, sofern ein anormaler körperlicher Zustand hervorgerufen oder gesteigert wird.

Sachschaden:

Die Allgemeine Haftpflichtversicherung unterscheidet verschiedene Schadenfälle - nämlich Personen-, Sach- oder Vermögensschäden. Diese Einteilung ist nur versicherungsrechtlicher Natur, die Regelungen zur Deliktshaftung der §§ 823 ff. BGB sowie zum Schadensrecht gem. §§ 249 ff. BGB kennen diese nicht (Personenschaden/Haftpflicht).

Als Sachschaden im Sinne der Haftpflichtversicherung versteht man die Substanzschädigung oder Vernichtung von Sachen. Nicht als Sachschaden gilt hingegen das Abhandenkommen von Sachen.

Auch keine Sachschäden sind die davon abzugrenzenden Vermögensschäden, 
die sich als reine finanzielle Verluste darstellen, etwa entgangener Gewinn.

Soweit nicht eine pauschale Deckungssumme vereinbart ist, besteht für Sachschäden in der Regel eine gesonderte, meistens die geringere, Deckungssumme.

Wichtigste Einschränkungen der Versicherung von Sachschäden sind die Ausschlüsse für Schäden:

  1. an fremden Sachen, die geliehen, gepachtet oder Gegenstand eines besonderen Verwahrungsverhältnisses sind;
  2. Schäden durch eine berufliche Tätigkeit an oder mit fremden Sachen sowie
  3. Schäden an Sachen, die der Versicherungsnehmer selbst geliefert oder hergestellt hat,  wenn die Ursache in der Herstellung oder Lieferung liegt. 


Für die beiden erstgenannten Ausschlüsse besteht im Rahmen einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in der Regel Versicherungsschutz - unter Abbedingung der o.g. Ausschlüsse, allerdings meistens zu geringeren Höchstersatzleistungen als die Sachschaden-Deckungssumme.

Vermögensschaden:

Als Vermögensschaden bezeichnet man Situationen, bei denen zwar weder eine Person noch eine Sache unmittelbaren Schaden erleidet, jedoch durch einen Fehler bzw. schuldhaftes Verhalten einem anderen ein finanzieller Schaden zugefügt wird. Dabei wird zwischen "echten" Vermögensschäden und Sach- bzw. Personenfolgeschäden als "unechte" Vermögensschäden unterschieden.

  1. Echte Vermögensschäden
    Durch das versehentliche Löschen der Datenbank eines Call-Centers sind die Mitarbeiter nicht in der Lage, ihrer Arbeit nachzugehen. Der Aufwand für die Wiederbeschaffung der Informationen wie auch der Nutzungsausfall bis zur Rekonstruktion der Daten verursacht erhebliche Kosten.
  2. Unechte Vermögensschäden (Personen-/ Sach-Folgeschaden)
    Beim Sachfolgeschaden hingegen entsteht der Vermögensschaden erst aufgrund der Beschädigung einer Sache. 

Auch durch kleine Fehler, die bei der täglichen Arbeit immer wieder vorkommen, kann ein großer finanzieller Schaden entstehen: Durch einen Fehler beim Anschluss mehrerer Hardwarekomponenten kommt es zur Überhitzung und dadurch zur Zerstörung einer Zeitungsdruckmaschine. Kann dadurch die nächste Zeitungsausgabe nicht fristgerecht gedruckt und ausgeliefert werden, entsteht deshalb der weitere Vermögensschaden.

Im Schadenfall beteiligt der Versicherer den IT-Dienstleister (Versicherungsnehmer) bzw. das Unternehmen aus der Telekommunikations- oder IT-Unternehmensbranche an den entstehenden Schadenaufwendungen, um Bagatellschäden abzuwälzen und den Versicherten in die Mitverantwortung für die entstandenen Kosten zu nehmen. Dadurch können Versicherungsbeiträge langfristig günstiger kalkuliert werden.

Um das Kostenrisiko für den Freiberufler überschaubar zu halten, sollte die Selbstbeteiligung im Schadensfall fest oder zumindest nach oben "gedeckelt" sein (z.B. 10% max. jedoch 5.000 EURO).
Ansonsten könnte eine im ersten Moment niedrig erscheinende Selbstbeteiligung von 10 % bei einem Schaden von z. B. 500.000 EURO trotzdem bedrohliche Ersatzleistungen des IT-Experten nach sich ziehen.

Ein Sublimit ist eine abweichende Obergrenze einer Versicherungssumme innerhalb eines Versicherungsvertrages.

Sublimite sind Unterversicherungssummen für bestimmte beitragsfrei mitversicherte Teil risiken (beispielsweise für Bearbeitungsschäden, Mietsachschäden, Allmählichkeitsschäden, etc.).

Eine Haftpflichtversicherung, auch für die IT-Dienstleistungsbranche, sollte keine Sublimite vorsehen. Sonst wird mit einer auf den ersten Blick hohen Versicherungssumme der Anschein erweckt, dass ein umfassender Versicherungs schutz besteht, im Schadenfall ist dann jedoch festzustellen, dass viele mitversicherte Nebenrisiken nur unzureichend abgedeckt sind (z.B. Bearbeitungsschäden oder Datenlöschkosten limitiert auf 50.000 EURO).

Sublimite werden i.d.R. auf die gesamte Versicherungssumme angerechnet und stehen nicht zusätzlich zur Versicherungssumme zur Verfügung.

Aufgabe des passiven Rechtsschutzes ist die Abwehr unberechtigter Schadenersatzforderungen durch die Versicherungsgesellschaft gegen den Anspruchsteller.

Unter passivem Rechts schutz im Rahmen der IT-Haftpflichtversicherung versteht man, dass der Versicherer für den IT-Dienstleister und IT-Freiberufler einen Rechtsstreit führt, wenn Ansprüche, z.B. auf Schadenersatz, wegen einem von ihm verursachten Fehler gegen ihn gestellt werden. Dabei übernimmt der Haftpflichtversicherer die ggf. anfallenden Verfahrens- und Gerichtskosten. Stellt sich im oft langwierigen Rechtsstreit heraus, dass den IT-Freiberufler ein Verschulden trifft, begleicht der Versicherer darüber hinaus auch den Schaden im versicherten Umfang.

Die Abwehr unbegründeter Ansprüche spielt für Freiberufler eine zentrale Rolle, denn oft trifft den Freiberufler aufgrund fehlender Datensicherung oder defekter Hardware des Auftraggebers kein oder nur geringes Verschulden.

  1. Prüfung, ob und in welcher Höhe eine Verpflichtung zum Schadenersatz besteht.

  2. Bei begründetem Anspruch, Zahlung des Schadens (bis zur vereinbarten Deckungssumme abzüglich einer eventuell vereinbarten Selbstbeteiligung).

  3. Abwehr unberechtigter Ansprüche, d.h. der Versicherer führt für den IT-Experten einen haftungsrelevanten Rechtsstreit und übernimmt die dadurch anfallenden Kosten (sog. passiver Rechtsschutz).

Bei den von uns angebotenen IT-Haftpflichtversicherungen handelt es sich um eine offene Deckung, d.h. es sind prinzipiell alle Tätigkeiten (selbständig oder freiberuflich und unabhängig von der Rechtsform) im Bereich der Informationstechnologie aus Tätigkeiten eines Telekommunikations oder IT-Unternehmens versichert.

Hierzu einige Beispiele:

  • Hardwareherstellung, Hardwarehandel, Hardwareinstallation, Hardwareintegration, Hardwarewartung, Hardwaremodifizierung
  • Softwareherstellung (Programmierung, Datenbankprogrammierung, Webanwendungen etc.), Softwarehandel, Softwareimplementierung, Softwarepflege, Administration
  • Reparatur, Wartung, Modifizierung, Implementierung von Soft- und Hardware
  • Online-Dienstleister, Internetagentur-en, Domainservice, IT-Service
  • Online-Portal, Webshop, Internetforum
  • Onlineshop-Erstellung und -Administration
  • e-commerce, e-banking
  • App-Entwicklung
  • IT-Consultant (z.B. CRM, ERP, SAP)
  • SAP-Berater, SAP-Consultant
  • IT/ EDV-Beratung/ IT-Consulting, -Analyse, -Organisation, -Einweisung, -Schulung;
  • IT/ EDV-Projektmanagement, -Programm Management, -Interim Management; 
  • IT/ EDV-Sachverständiger, IT/ EDV-Gutachter
  • Daten erfassung, Daten verarbeitung, Daten verwaltung, Daten speicherung, Daten management
  • Betrieb von Rechenzentren einschließlich Hosting, Cloud-Computing, SaaS
  • Einrichtung und Organisation von Netzwerken (z.B. IT-Netzwerk-Architekten)
  • Netzwerkplanung, Netzwerkinstallation, Netzwerkintegration, Netzwerkpflege/ Netzwerkadministration, Netzwerkbetrieb, Netzwerkberatung, Netzwerkmanagement;
  • Internet-Providing-Dienste (Host Providing, Content Providing, Access Providing);
  • Webdesign, Web-Publishing, Webadministration, Webpflege
  • Telekommunikationsanlagenherstellung und -dienstleistungen nach TKG/ TKV, VoIP-Experten
  • Datenschutzbeauftragter: Versicherungs schutz besteht auch für die mitversicherten Personen aus der Tätigkeit als Beauftragter für den Daten schutz im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), der Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) oder entsprechender ausländischer Gesetze

Zusätzlich zu dieser offenen Deckung für IT-Dienstleister gilt auch die Tätigkeit aus der Unternehmens- und Personalberatung sowie die Tätigkeit aus Medienagenturdienstleistungen z.B. als Werbeagentur oder im Bereich social media beitragsfrei mitversichert.

Der (räumliche) Geltungsbereich beschreibt in welchen Ländern die versicherten Personen Versicherungsschutz genießen.

Das ist vor allem für IT-Dienstleister besonders wichtig, denn oft sind Schadenfälle geographisch schwer einzugrenzen, beispielsweise bei Rechteverletzungen. Daher ist es wichtig, dass der Geltungsbereich weltweit gilt.

Bedingungsgemäß besteht weltweiter Versicherungsschutz, auch in den USA und Kanada und auch für indirekte Exporte von Produkten und Dienstleistungen.

 

Schadensfälle aus der Praxis

Wir lassen Sie nicht absaufen"Aus Schaden wird man klug!" - In den meisten Fällen ist es jedoch erheblich besser, schon aus dem Schaden anderer zu lernen und so selbst schadlos klug zu werden. Deshalb haben wir Ihnen hier einige Schadensfälle zusammengestellt, anhand derer Sie überprüfen können, ob solche Risiken auch bei Ihrer Tätigkeit vorstellbar sind:

Fast 150.000 Mailings wurden falsch verschickt! Für den IT-Dienstleister eine teure Angelegenheit, da er den Fehler durch eine falsche Datenaufbereitung der Adressdatei verursacht hat.

Wie ihm die IT-Haftpflicht bei diesem Problem zur Seite stand

Eine freie Trainee-Stelle aber keine Bewerber. Zu diesen Ergebnis führte eine fehlerhafte eRecruiting-Software. Da die Anzeigen in Printmedien veröffentlicht wurden, entstand für den Programmierer schnell ein hoher Vermögensschaden.

Die IT-Haftpflicht kam für den Schaden jedoch auf

Die unwissentliche Verwendung eines geschützten Keywords bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) führte schnell zur kostenpflichtigen Abmahnung für den IT-Dienstleister.

Wie die IT-Haftpflicht hier helfen kann!

Durch die Verwendung von Bild- und Tonelementen, um eine neu zu entwickelnde Webseite (optisch) ansprechender für den User zu gestalten, können Urheberrechtsverletzungen schnell entstehen und hohe Schadenersatzansprüche verursacht werden. Die Verwendung eines Rock-Klassikers kam dabei einem IT-Dienstleister teuer zu stehen.

Lesen Sie mehr zu den Risiken und wo Sie bei Bedarf Rechtsrat und Beistand finden!

Fallstricke durch Klauseln bei der IT-Haftpflichtversicherung: Versicherer versuchen, durch Ausschlussklauseln ihre Leistungspflicht immer noch zu reduzieren. In diesem Fall verursachte ein Backup-Problem einen großen Vermögensschaden, den einigen Versicherungen wegen der Ausschlussklauseln nicht bezahlt hätten.

Die Erprobungs- oder Experimentierklausel gefährdet oft den Versicherungsschutz!

Im IT-Bereich sind Personenschäden zwar selten, können aber beispielsweise durch mangelhafte Steuerungssoftware verursacht werden - wie im vorliegenden Fall. Das damit verbundene hohe Kostenrisiko muss durch die IT-Haftpflichtversicherung angemessen abgesichert sein.

Die richtige Ausgestaltung der Versicherungsbedingungen ist hier entscheidend!
  • Als Subkontraktor einer Werbeagentur entwickelt ein Webdesigner für einen internationalen Finanzdienstleister ein Online-Formular,  mit dessen Hilfe Adressen potentieller Kunden von der Werbeagentur gesammelt und abgelegt werden können.
  • Aufgrund eines Programmierfehlers  kommen die Datensätze beim Finanzdienstleister aber nicht an.
  • Dieser entzieht der Agentur den Auftrag und das damit verbundene Jahresbudget von 1 Mio. €. Die Agentur macht ihrerseits gegenüber dem Webdesigner den entgangenen Gewinn im vollen Umfang  geltend. Schadenhöhe nach Vergleich: 650.000 €.
  • Nach Installation eines neuen Buchhaltungsprogramms kommt es  in einem anderen Netzwerkbereich zu einem Systemausfall mit  umfangreichen Datenverlusten.
  • Der Auftraggeber beschuldigt den SW-Provider  und verlangt volle Kostenübernahme. Zum Glück kann der Provider, mit Hilfe des Schadenmanagements des Versicherers, nachweisen, dass er im betroffenen Bereich gar nicht tätig war.  Vielmehr hat ein anderes IT-Unternehmen, das zeitgleich vor Ort war, den Schaden am Datenstrang verursacht.
  • Bei einem Software-update werden versehentlich alle Makler-Dateien gelöscht, darunter Bilanz- und Kundendateien.
  • Auch das Sicherheits-Backup erweist sich als unbrauchbar. Alle Daten müssen rekonstruiert und von Hand wieder eingegeben werden.
  • Für den Schaden muss der SW-Provider aufkommen. Kosten: 185.000 €.
  • Ein großes Telekommunikationsunternehmen lagerte seinen weltweiten IT-Service an einen IT-Dienstleister aus.
  • Unser Versicherungsnehmer sollte Benchmarking Studien über die ausgelagerten IT-Services erstellen. Eine dieser Studien ergab, dass die geleisteten IT-Services zu teuer abgerechnet wurden, woraufhin das Telekommunikationsunternehmen den IT-Servicevertrag kündigte.
  • Im Rechtsstreit einigten sich die Parteien auf eine Zahlung von 95 Mio. € durch den IT-Dienstleister, der diesen Betrag im Wege des Regress gegenüber unserem Versicherungsnehmer geltend machen wollte.
  • Nach der Einschaltung unserer Schadenabteilung kam eine Einigung über eine symbolische Zahlung von  2,5 Mio. € zustande.
  • Ein Versicherungsnehmer entwickelte Software für ein Speditionsunternehmen (Fuhrpark-Management-System).
  • Bei der Schnittstellenprogrammierung und Anbindung trat ein Fehler auf, der Spannungsschwankungen in den Bordsystemen der LWKs zur Folge hatte.
  • Der Betrieb der Spedition war erheblich gestört und in einer Spezialwerkstatt musste die Software aufwändig neu installiert werden.
  • Es entstand ein Gesamtschaden von 97.000 €.
  • Ein großes Systemhaus hat die Software A2LL für die Bearbeitung des Arbeitslosengeldes II programmiert.
  • Wegen diverser Funktionsmängel arbeitete die Software mit fast 100 Umgehungslösungen (kleine Programme, um die Fehler auszubügeln).
  • A2LL kam z.B. mit der am 01.10.2005 erlassenen Freibetragsregelung nicht klar, so dass ein zusätzlicher Arbeitsaufwand von 10 Minuten pro Vertrag entstand.
  • Der von der Bundesregierung geschätzte Gesamtschaden beläuft sich auf 28 Mio. €.
  • Der Versicherungsnehmer entwickelte für einen großen Mobilfunkanbieter eine neue Abrechnungsfunktion (time based billing).
  • Trotz des simulierten Echteinsatzes wird eine Fehlkonfiguration übersehen.
  • Die Folge: den Kunden wird nur ein Teil der tatsächlichen Nutzungsdauer in Rechnung gestellt.
  • Dem Mobilfunkanbieter entgeht ein Gewinn von 470.000 €.
  • Ein IT-Unternehmen entwickelte Software für einen Internet-Provider zur Erfassung der Nutzungszeiten und Zuordnung der Tarife.
  • Durch einen Softwarefehler wurde aber nur die Einwahl der User dokumentiert, jedoch nicht die tatsächliche Dauer der Online-Sessions.
  • Der Provider konnte die tatsächliche Nutzungsdauer nicht rekonstruieren.
  • Aus Erfahrungswerten ergaben sich entgangene Nutzungsentgelte von 750.000 €, die nicht in Rechnung gestellt werden konnten.

(Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Versicherers)

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